French, 1814–1875
Jean-François Millet war ein französischer Maler und einer der Gründer der Barbizon-Schule. Er ist bekannt für seine Darstellungen des Landlebens und der ländlichen Arbeit, die eine tiefe Empathie für die Arbeiterklasse widerspiegeln. Millet wurde am 4. Oktober 1814 in Gruchy, einem kleinen Dorf in der Normandie, Frankreich, geboren. Er begann seine künstlerische Ausbildung in Cherbourg und zog später nach Paris, um bei dem Maler Paul Delaroche zu studieren. Millets frühe Werke waren vom romantischen Stil beeinflusst, aber er entwickelte später einen realistischeren Stil, der sich auf die Würde der Arbeiter konzentrierte. Zu seinen Hauptwerken gehören 'Die Ährenleserinnen' (1857), 'Der Angelus' (1859) und 'Der Sämann' (1850). Millets Kunst ist bedeutend für ihren sozialen Kommentar und ihre Rolle beim Übergang vom Romanticismus zum Realismus in der Kunst des 19. Jahrhunderts. Er starb am 20. Januar 1875 in Barbizon, Frankreich.
1 Werke