
French, 1699–1779
Jean-Baptiste-Siméon Chardin war ein französischer Maler, der für seine Stillleben und Genrebilder bekannt ist. Er gilt als einer der bedeutendsten französischen Künstler des 18. Jahrhunderts und wird für seine Fähigkeit gefeiert, die Schönheit alltäglicher Objekte und des häuslichen Lebens einzufangen. Chardin wurde am 2. November 1699 in Paris, Frankreich, geboren. Er wurde unter der Anleitung des Künstlers Pierre-Jacques Onoré ausgebildet und war später mit der Académie Royale de Peinture et de Sculpture verbunden. In den 1730er Jahren erlangte er Anerkennung und wurde 1734 in die Académie gewählt. Zu Chardins Hauptwerken gehören 'Der Rochen' (1728), 'Die Seifenblasen' (1733) und 'Die Küchenmagd' (1735). Sein Stil ist durch einen naturalistischen Ansatz, eine subtile Farbpalette und eine akribische Detailgenauigkeit gekennzeichnet. Chardins Bedeutung liegt in seinem Einfluss auf spätere Künstler und Bewegungen, insbesondere die Impressionisten, die seine Behandlung von Licht und Form bewunderten. Er starb am 6. Dezember 1779 in Paris und hinterließ ein Erbe, das Künstler bis heute inspiriert.
1 Werke