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målning, paintingGeschichte & Fakten

Das Gemälde beschreibt Gefangene und Bestrafungsmethoden wie Hängung, Auspeitschung, Verstümmelung usw. in einer anonymen, offenen Landschaft. Soldaten und Vollzugsbeamte sind ebenso zu sehen wie Zuschauer, die Entsetzen ausdrücken.

Oben rechts ist eine herausragende Person (der Kaiser?) mit zwei Löwen abgebildet, umgeben von zwei Würdenträgern und zwei Soldaten. Das Bild enthält auch zwei kleinere Häuser. An mehreren Stellen ist das Gemälde mit Text versehen, der in äthiopischer Schrift verfasst ist.

Ein Rahmen um das Gemälde in Rot, Grün, Gelb und Weiß hat auch oben Text in äthiopischer Schrift. Die Leinwand ist auf einen Holzrahmen montiert. Keines der in einem Buch über die Volksmalerei, Mensch und Geschichte in Äthiopiens Volksmalerei von Girma Fisseha und Walter Raunig (1985), abgebildeten Gemälde hat dasselbe Motiv wie dieses Gemälde.

Die Volksmalerei in Äthiopien hat ihren Ursprung in der Kirche. Hier haben Wandmalereien, Ikonen und Buchilluminationen eine sehr lange Tradition. Ein charakteristischer Stil hat sich entwickelt, in dem Personen in kräftigen Farben dargestellt werden, oft mit einer dunklen Konturlinie.

Menschen werden oft von vorne und stilisiert dargestellt. Die Volksmalerei entstand im 19. Jahrhundert.

Ein Gemälde kann eine Reihe von Bildern umfassen, die eine Geschichte erzählen. Die am häufigsten dargestellte Geschichte ist die von dem Besuch der Königin von Saba bei König Salomo. Die Schlacht von Adua, als die Italiener besiegt wurden, ist ein weiteres beliebtes Motiv.

Aber auch Bilder wie dieses, die ohne Serienrahmen eine bestimmte Szene oder Erscheinung darstellen, kommen vor. Es kann sich um Alltagsszenen, ländliches Leben, Landwirtschaft, Jagd oder Porträts von bedeutenden Personen handeln usw. [Es gibt 6 Farbkopien des Gemäldes sowie verschiedene Szenen]

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