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Windgott und Donnergott — Geschichte & Fakten

Windgott und Donnergott von Ogata Kōrin ist ein Paar aus zwei faltbaren Stellschirmen, die im 18. Jahrhundert geschaffen wurden und die Shinto-Götter Fujin (den Windgott) und Raijin (den Donnergott) darstellen. Das Werk ist in Farbe auf vergoldetem Papier ausgeführt, einer Technik, die für die japanische Stellschirmmalerei dieser Zeit charakteristisch ist.

Die Stellschirme stellen ein bedeutendes Beispiel für den reifen Stil von Ogata Kōrin und sein Engagement mit klassischen Themen in der japanischen Kunst dar. Der rechte Stellschirm zeigt Fujin, den Windgott, mit grünem Körper und wirrem Haar, der seinen Windsack hält. Der linke Stellschirm zeigt Raijin, den Donnergott, mit weißem Körper und grimmigem Gesichtsausdruck, umgeben vom Ring der Trommeln, die den Donner erzeugen. Beide Figuren sind vor einem leuchtenden goldenen Hintergrund platziert, mit dunklen Wolken, die um sie herumwirbeln und ihre übernatürliche Präsenz betonen.

Der Einsatz von kräftigen Konturen, lebendigen Farben und dynamischen Posen schafft ein Gefühl von Bewegung und Energie. Dieses Werk ist ein gefeiertes Beispiel für die Stellschirmmalerei der Edo-Zeit und spiegelt den Einfluss früherer Darstellungen dieser Götter in der japanischen Kunst wider. Die Paarung von Fujin und Raijin ist ein traditionelles Thema, das natürliche Kräfte und deren Kontrolle über die Elemente symbolisiert. Windgott und Donnergott befindet sich heute im Nationalmuseum Tokio und ist eine wichtige Referenz für das Studium von Ogata Kōrin und der Malerei der Rinpa-Schule.

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