Kontra-Komposition XIV — Geschichte & Fakten
Kontra-Komposition XIV ist ein abstraktes Ölgemälde, das 1925 von Theo van Doesburg geschaffen wurde. Das Werk gehört zu einer Reihe von Gegenkompositionen, die in einer entscheidenden Phase der Karriere des Künstlers entstanden sind und sein Engagement für geometrische Abstraktion und die Prinzipien der De Stijl-Bewegung widerspiegeln. Das Gemälde zeigt van Doesburgs Erforschung des dynamischen Gleichgewichts durch die Verwendung von diagonalen Linien und Primärfarben.
Die Komposition besteht aus sich überschneidenden schwarzen Balken, die die Leinwand in verschiedene geometrische Felder unterteilen. Bereiche aus reinem Rot, Blau, Gelb und Weiß sind asymmetrisch angeordnet, wobei jede Farbe einen scharf definierten Raum einnimmt. Der Einsatz von flacher, nicht modulierter Farbe und die Abwesenheit von repräsentativen Bildern betonen den nicht-objektiven Charakter des Gemäldes.
Die diagonale Ausrichtung der Elemente unterscheidet dieses Werk von früheren, geradlinigeren Kompositionen des Künstlers. Kontra-Komposition XIV wurde in van Doesburgs reifer Phase gemalt, als er aktiv die Theorie des Elementarismus entwickelte, die den Einsatz von diagonalen Linien zur Schaffung größerer Dynamik in der abstrakten Kunst propagierte. Das Gemälde bleibt ein wichtiges Beispiel für van Doesburgs Beitrag zur Abstraktion des frühen 20.
Jahrhunderts.
Mehr Werke von Theo van Doesburg

De Stijl, Bd. 5, Nr. 2 (Cover)
Theo van Doesburg

De Stijl, Nr. 87–89: Aubette-Ausgabe (Cover)
Theo van Doesburg

Aubette Ciné-Dancing: Endgültiges Farbdesign für eine Wand
Theo van Doesburg

Komposition XXI
Theo van Doesburg

Reine Malerei
Theo van Doesburg

Kontra-Komposition V
Theo van Doesburg

Simultane Kontra-Komposition
Theo van Doesburg

Glasfenster-Komposition: Frauenkopf
Theo van Doesburg

De Stijl, Bd. 4, Nr. 2 (Cover)
Theo van Doesburg

Kleine Dada Soirée
Theo van Doesburg






