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Das Schokoladenmädchen — Geschichte & Fakten

Das Schokoladenmädchen von Jean-Etienne Liotard ist ein Pastell auf Pergament, das um 1744 entstanden ist. Das Werk zeigt eine Hausangestellte im Profil, die ein Tablett mit einer Tasse Schokolade und einem Glas Wasser trägt. Diese Komposition stammt aus der Zeit, als Liotard in Mitteleuropa aktiv war, und gilt als eines der gefeiertsten Genrebilder des Künstlers.

Das Bild zeigt eine junge Frau, die in voller Länge vor einem neutralen Hintergrund steht, gekleidet in ein bescheidenes braunes Mieder, eine weiße Schürze und eine rosa Haube mit Spitzenbesatz. Sie hält ein Tablett mit einer Porzellantasse und Untertasse, einem Glas Wasser und einer Serviette, die mit präzisen Details und subtilen Farbverläufen dargestellt sind. Das Pastellmedium ermöglicht einen sanften, leuchtenden Effekt, der besonders in den Texturen der Stoffe und den reflektierenden Oberflächen von Glas und Porzellan deutlich wird.

Das Schokoladenmädchen wird weithin als Meisterwerk der Pastellporträtkunst des 18. Jahrhunderts anerkannt. Das Werk wird seit seiner Entstehung für seinen Naturalismus und seine akribische Technik bewundert.

Heute befindet es sich in einer bedeutenden öffentlichen Sammlung und bleibt ein ikonisches Beispiel für Liotards Fähigkeit, alltäglichen Realismus mit raffinierter Eleganz zu verbinden.

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