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Windgott und Donnergott — Geschichte & Fakten

Windgott und Donnergott von Tawaraya Sōtatsu ist ein Paar von zweiflügeligen Paravents, die zu Beginn der Edo-Zeit (1603–1868) geschaffen wurden. Das Werk ist in Farbe auf goldblätterndem Papier ausgeführt, ein Markenzeichen des Rinpa-Stils, mit dem Sōtatsu eng verbunden ist. Dieses Paar von Paravents gehört zu den gefeiertsten Beispielen von Sōtatsus reifer Periode und stellt eine entscheidende Errungenschaft in der japanischen dekorativen Malerei dar. Die Paravents zeigen die Gottheiten Fūjin (Windgott) und Raijin (Donnergott), die jeweils einen Paravent einnehmen.

Rechts hält Fūjin mit grünem Körper und wirrem Haar seinen Windsack in die Höhe, links schlägt Raijin mit weißem Körper und grimmigem Blick auf den Trommelring, der ihn umgibt. Beide Figuren stehen vor einem leuchtenden goldenen Hintergrund, mit wirbelnden Wolken, die in sanften Wäschen und kräftigen Umrissen dargestellt sind, was ihre übernatürliche Präsenz betont. Die Komposition ist dynamisch, mit den Gottheiten, die in der Luft schweben, ihre Formen durch rhythmische Kurven und lebendige Farbkontraste betont. Die Stellschirme gehören dem Zen-Tempel Kennin-ji in Kyōto und werden im Nationalmuseum Kyōto aufbewahrt.

Das Stellschirmpaar ist ein japanischer Nationalschatz. Windgott und Donnergott hat zahlreiche spätere Künstler inspiriert, darunter Ogata Kōrin, der eine berühmte Nachbildung schuf, und es wird weiterhin als Meisterwerk der frühen Edo-Malerei ausgestellt.

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